Aus den Lägern versorgen Shell sowie ausgewählte Shell Markenpartner und Autorisierte Vertriebspartner Straßenflotten wie den ÖPNV oder kommunale Fuhrparks und Marine-Kunden mit dem synthetischen Dieselkraftstoff. Das Tanklager in München wird den Kraftstoff zudem auch als alpines Shell GTL Fuel mit verbesserten Kälteeigenschaften (CFPP maximal -30 Grad Celsius) anbieten. Das hat den Betreiber der Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG überzeugt. Das Unternehmen hat sich kürzlich entschieden zur, Wintersaison den gesamten Fuhrpark auf den synthetoischen Dieselkraftstoff umzustellen. Um die Logistik auf und rund um die Zugspitze zu bewerkstelligen, steht ein umfangreicher Fuhrpark aus Pistenraupen, Landmaschinen, LKW, Baumaschinen und PKW bereit. Im Winter sorgen rund 20 Pistenraupen dafür, die Pisten optimal für Skiläufer vorzubereiten.

„Das Feedback von Kunden und Interessenten auf unser Produkt ist ausgesprochen positiv. Und natürlich wollen wir Betreibern von Diesel-Fahrzeugflotten und Schiffen möglichst flächendeckend diese Kraftstoff-Alternative anbieten, die es ihnen leichter macht, ihre Schadstoffemissionen ohne technische Umrüstung zu reduzieren“, sagt Jörg Debus, Chef des Kraftstoff-B2B-Geschäftes von Shell in Deutschland.

Der mittels Synthesetechnologie aus Erdgas hergestellte Diesel verbrennt sauberer als herkömmlicher Dieselkraftstoff auf Erdölbasis und produziert somit weniger lokale Emissionen in Form von Partikeln und Stickoxiden. Außerdem weist GTL Fuel eine höhere Cetanzahl auf und ist durch ein geringeres Gefährdungspotenzial gekennzeichnet, da der Kraftstoff praktisch keinen Schwefel und keine aromatischen Verbindungen enthält.

Bezogen wird der innovative Kraftstoff für den deutschen Markt aus der weltweit größten und in dieser Form wohl einzigartigen GTL-Produktionsanlage Pearl in Katar. Deutschland ist neben Frankreich, Dänemark, Großbritannien und den Niederlanden eines der wenigen europäischen Länder, das mit dem geruchsarmen, und leicht biologisch abbaubarem Kraftstoff beliefert wird. „Wir priorisieren Märkte mit hohem Transportvolumen, um dort einen Beitrag zur Reduzierung der Umweltbelastungen zu leisten,“ sagt Debus.

Im Hamburger Hafen gibt es bereits einen Versorgungspunkt für die Schiffsbetankung, der die Flotte der Hamburg Port Authority mit Shell GTL Fuel Marine in Bewegung hält. Darüber hinaus stellen auch abseits vom Hamburger Hafen immer mehr Schiffsbetreiber auf das sauberere Dieselsubstitut um, wie Beispiele am Rhein, an Nord- und Ostsee sowie vielen Binnengewässern zeigen. Aber nicht nur in der Schifffahrt erfährt das Produkt steigende Beliebtheit. Kürzlich hatte die niederländische Fluggesellschaft KLM sowie weitere Fahrzeugbetreiber angekündigt, die gesamte Bodenflotte am Amsterdamer Flughafen Schiphol künftig mit Shell GTL Fuel fahren zu lassen.

Mehr zu GTL finden Sie unter:www.shell.de/GTL

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