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Baufortschritt der neuen Grundölanlage im Shell Energy and Chemicals Park Rheinland mit mehrstöckiger Stahlkonstruktion.

Shell Rheinland erreicht Meilenstein beim Bau der neuen Grundöl-Anlage

Der Turm steht: Mit dem erfolgreichen Abschluss des Stahlbaus der neuen Grundöl-Anlage (engl. Base Oil Destillation Unit, BODU) im Shell Energy and Chemicals Park Rheinland wurde Ende März ein zentraler Meilenstein erreicht.

Das nun fertiggestellte, rund 55 Meter hohe Stahlgerüst bildet das konstruktive Rückgrat der Anlage und ist zugleich ein sichtbares Zeichen für den planmäßigen Fortschritt des Projekts. Die nun errichtete Tragstruktur schafft die statische Grundlage für die Installation der Prozessanlage und deren Apparate sowie der zugehörigen Plattformen, Zugänge und Versorgungssysteme. Ergänzend zum Stahlbau wurde auch der Bau des Analysehauses erfolgreich abgeschlossen. Die Analyseeinheit ermöglicht künftig die kontinuierliche Überwachung qualitätsrelevanter Produkteigenschaften direkt im Prozess.

In der neuen Anlage werden ab voraussichtlich 2028 hochwertige und besonders reine Grundöle hergestellt, die höchsten Qualitätsanforderungen entsprechen und unter anderem als Ausgangsstoff für Schmierstoffe sowie in der Pharma- und Kosmetikindustrie zum Einsatz kommen können. Die angestrebte Produktionskapazität der Anlage liegt bei 300.000 Tonnen pro Jahr. Der Bedarf an Grundölen liegt nach Marktschätzungen bei rund 700.000 Tonnen in Deutschland und über 3.000.000 Tonnen in Europa. Auf Basis dieser Annahmen ist die neue Anlage im Rheinland in der Lage, etwa neun Prozent des EU-Bedarfs oder rund 40 Prozent des deutschen Bedarfs abzudecken. In Deutschland wird sie zum Zeitpunkt der Fertigstellung 2027 die größte Grundöl-Anlage sein, in Europa liegt sie in den Top-10.

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