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Jan-Peter Groot Wassink (Shell, VP Rheinland), Andy Beard (Shell, VP Hydrogen), Paul Höller (Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie NRW), Alistair Hope (Shell, SVP Engineering & Project Capability)

Richtfest an der 100-MW-Wasserstoff-Produktionsanlage

Der Shell Energy and Chemicals Park Rheinland setzt seine Transformationsreise hin zu einer Produktionsstätte für CO2-ärmere Produkte fort. Vor wenigen Wochen wurde am derzeit im südlichen Werksteil Wesseling entstehenden Wasserstoff-Elektrolyseur das Richtfest gefeiert.

Die Inbetriebnahme des 100-MW-Elektrolyseurs ist für das Jahr 2027 geplant. Die Technologie soll pro Jahr bis zu 16.000 Tonnen erneuerbaren Wasserstoff produzieren (in Abhängigkeit der Verfügbarkeit erneuerbarer Energien).

Nordrhein-Westfalens Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie, Paul Höller, sagte: „In Nordrhein-Westfalen ist der Einsatz von grünem Wasserstoff in der Industrie schon Realität. Mit der Errichtung des Elektrolyseurs setzt Shell hier in Wesseling auf klimagerechte Prozesse und innovative Lösungen. Das ist ein wichtiger Schritt für mehr Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Nachhaltigkeit in der Chemieindustrie und ein starkes Bekenntnis zu Standort und Arbeitsplätzen. Hier wird deutlich: NRW bietet die Rahmenbedingungen für Investitionen in eine zukunftsorientierte Wasserstoffwirtschaft, die neue Geschäftsmodelle ermöglicht und industrielle Wertschöpfung sichert.“

Jens Müller-Belau, Energy Transition Manager und Mitglied der Geschäftsführung der Deutsche Shell Holding GmbH, hob die Bedeutung des Projekts für Shell hervor: „Shell hat sich das Ziel gesetzt, global bis 2050 ein Netto-Null-CO2-Unternehmen zu werden. Die signifikanten Investitionen im Shell Energy and Chemicals Park Rheinland sind ein Beleg dafür, dass wir weiter auf Transformationskurs sind. Wir prüfen Investitionen dabei nicht nur auf technische Realisierbarkeit, sondern auch auf Wirtschaftlichkeit – mehr Wert mit weniger Emissionen. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, sind solche Großprojekte möglich.“

Jan-Peter Groot Wassink, Vice President und Standortleiter des Shell Energy and Chemicals Park Rheinland, zu den vorteilhaften Rahmenbedingungen des Projekts: „Unser südlicher Werksteil Wesseling bietet hervorragende Rahmenbedingungen, um die Anlage in den bestehenden Produktionsbetrieb einzugliedern. Wir sind fest entschlossen, Anlage für Anlage, Produkt für Produkt umzustellen und so unseren Beitrag zu leisten, klimafreundlichere Alternativen aus dem Shell Energy and Chemicals Park Rheinland anzubieten.“

Gemeinsam mit der bereits seit 2021 betriebenen 10-MW-Pilotanlage REFHYNE 1 decken die beiden Elektrolyseure gut zehn Prozent des jährlichen Wasserstoffbedarfs der Produktionsprozesse von Shell Rheinland ab. Die Verwendung von Wasserstoff, der unter Nutzung von erneuerbaren Energien erzeugt wurde, ermöglicht Produkte mit niedrigerem CO2-Fußabdruck. Beide Elektrolyseure arbeiten nach der Polymer-Elektrolyt-Membran-Technologie (PEM).

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