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Zwischen Großprojekten und Bürokratie: Politik im Austausch mit Shell

Zwischen Großprojekten und Bürokratie: Politik im Austausch mit Shell

Die Kölner Bundestagsabgeordnete und Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Serap Güler, besuchte mit Bürgermeisterin Teresa De Bellis-Olinger den Energy and Chemicals Park Rheinland. Thema waren die Transformation und die Lage der Industrie.

Im Austausch mit Jan-Peter Groot Wassink, Vice President Shell Rheinland, standen die politischen Rahmenbedingungen für energieintensive Industrien im Mittelpunkt. Thematisiert wurden unter anderem Bürokratie, langwierige Genehmigungsverfahren und umfangreiche Berichtspflichten, die Investitionen und Transformation erschweren. Die angekündigten Maßnahmen zum Bürokratieabbau wurden ausdrücklich begrüßt. Gleichzeitig wurde deutlich gemacht, wie wichtig eine schnelle Umsetzung auch für die Industrie für die Wettbewerbsfähigkeit ist.

Bei einer Rundfahrt über das Werksgelände erhielten die Politikerinnen Einblicke in zwei der größten Zukunftsprojekte des Standorts. Vorgestellt wurde der Baufortschritt des 100-MW-Elektrolyseurs REFHYNE 2, der ab 2027 jährlich bis zu 16.000 Tonnen erneuerbaren Wasserstoff produzieren soll. Ebenfalls auf dem Programm stand die neue R3 Base Oil Anlage, die künftig mit einem innovativen elektrischen Heizsystem betrieben wird und einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung industrieller Prozesse leisten wird.

Von der Größe der Projekte, ihrem Innovationsgrad und dem sichtbaren Baufortschritt zeigten sich die Besucherinnen beeindruckt.

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